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Die Kennzeichnung, ab welchem Alter ein Spiel für dein Kind geeignet ist, dient dir in erster Linie zur Orientierung. Auch hier gilt, dass du schließlich die Entscheidung für dein Kind individuell treffen musst. Eine gesetzliche Pflicht, dich an die USK-Kennzeichnung zu halten, hast du nicht.

Eine Orientierung, ob ein Spiel altersgerecht für dein Kind ist, bietet dir die Kennzeichnung der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle). Diese Kennzeichnung stellt jedoch keine pädagogische Empfehlung dar, sondern informiert dich darüber, dass das Spiel aus Sicht des Jugendschutzes unbedenklich für die Altersstufe ab 0, 6, 12 oder 16 ist.

Du solltest dir daher stets selbst ein Bild davon machen, welche Anwendungen oder Spiele dein Kind nutzt und ob diese in der individuellen Abwägung dein Kind verstören oder anderweitig negativ beeinflussen können. Bei der Entscheidung helfen können dir weitere Informationen zum Thema von klicksafe. Dort gibt es auch aktuelle Link-Tipps zu Spieledatenbanken mit pädagogischen Einschätzungen.
Eine hilfreiche Seite mit Spieletipps und passender Lernsoftware für Kinder findest du zum Beispiel auch beim Internet-ABC.

Dein Kind kann im Einzelhandel, je nach Einstellungen in App Stores und im Netz unter Umständen selbst keine Spiele kaufen, bei welchen die Alterskennzeichnung über seinem Alter liegt. Aber beispielsweise durch ältere Freunde oder Geschwister kann dein Kind möglicherweise trotzdem an Spiele geraten, für die es noch zu jung ist.

Was machen FSK und USK?

FSK steht für Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, USK für Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle. Während sich die FSK um Filme kümmert, regelt die USK die Kennzeichnungen für Computer- und Konsolenspiele. Beide Stellen nehmen Alterskennzeichnungen vor und dienen dadurch dem Kinder- und Jugendschutz.

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