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In einem ersten Schritt kannst du als betroffene Person versuchen, die eigene Internetnutzung zu regulieren und den Grund für deine Abhängigkeit zu erkennen. Wenn weitere Hilfe erforderlich ist, gibt es Einrichtungen, an die sich Betroffene oder Angehörige wenden können.

Achtung: Internetsucht ist keine anerkannte Krankheit. Dies sollte man hier im Hinterkopf behalten. Dennoch kann es problematisches Verhalten im Umgang mit digitalen Geräten, Spielen beziehungsweise dem Internet geben. Dann spricht man umgangssprachlich von Sucht oder Abhängigkeit.

Wenn du dir deiner Abhängigkeit bewusst bist und vielleicht bereits eine Idee hast, was zu ihr geführt hat, kannst du versuchen, die ursprünglichen Gründe für die übermäßige oder ungesunde Nutzung zu erforschen. Häufig ist das allein jedoch schwer.

Selbsthilfegruppen und Beratungsangebote können dich dabei unterstützen, den eigenen Internetkonsum zu reduzieren. Zusätzlich sind Ambulanzen, stationäre oder teilstationäre Einrichtungen, Tageskliniken oder Psychotherapien möglich, um einer exzessiven Internetnutzung und deren Ursachen entgegenzuwirken. Auch ein Gespräch mit dem Hausarzt oder der Hausärztin kann dabei helfen, ein geeignetes Hilfsangebot zu finden.

Außerdem kannst du über die folgende Internetseite passende Hilfsangebote in der Nähe finden: www.computersuchthilfe.info

Weitere Links

Über die folgenden Internetseiten findest du passende Hilfsangebote in der Nähe:

www.erstehilfe-internetsucht.de

www.medienwissen-mv.de

www.medienanstalt-nrw.de

www.klicksafe.de

klicksafe Checkliste „Besteht bei meinem Kind die Gefahr einer digitalen Abhängigkeit?“: www.klicksafe.de/service/aktuelles/checklisten/

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