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Es ist schwer, sich vor dem Tracking von Facebook zu schützen. Facebook ist mit seinem Tool „Facebook-Pixel“ auf vielen Webseiten vertreten. Damit können Unternehmen zielgenaue Werbung schalten. Dabei werden auch Informationen von Nutzerinnen und Nutzern gesammelt, die nicht bei Facebook sind.

Facebook bietet seine Dienste kostenlos an. Dafür nutzt es Daten seiner Nutzerinnen und Nutzer, um zielgenaue Werbung zu schalten und somit Geld zu verdienen.

Ein paar Maßnahmen können dir dennoch helfen, deine Daten zu schützen:

Nutzt du Facebook, solltest du dich nach Beendigung der Nutzung immer abmelden. Zum Tracking nutzt Facebook Cookies. Diese kannst du in jedem Browser löschen. Über die Einstellungen des jeweils verwendeten Browsers können die temporären Dateien (dazu gehören auch der Browserverlauf und eben Cookies) entweder manuell oder automatisch (nach Beendung jeder Sitzung) gelöscht werden. Noch einfacher geht das, indem du die Modi der Browser für private Sitzungen nutzt (auch bekannt unter: „Inkognito-Modus“ oder „Geheimer Modus“).

Mittlerweile kannst du bei Facebook auch personalisierte Werbung deaktivieren. Das geht so:
• Zunächst musst du im Menü „Einstellungen und Privatsphäre“ auswählen.
• Anschließend wählst du „Einstellungen“.
• Unten links in der Navigation wählst du den Reiter „Werbeanzeigen“ aus.
• Hier kannst du nun einige Einstellungen vornehmen. Dabei können Werbung auf Basis von Partnerdaten, Werbeanzeigen außerhalb Facebooks aufgrund von Facebook-Aktivitäten und Werbung auf Basis von Klicks auf Facebook deaktiviert werden.

Weiß eine Webseite jedoch nicht von dem Facebook-Profil und den entsprechenden Einstellungen, trackt das Tool „Facebook-Pixel“ weiter Daten. Diese werden der IP-Adresse zugeordnet und sind somit unabhängig von einem Facebook-Konto. Die Einstellungen bieten daher keinen vollständigen Schutz.

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