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Bei einer exzessiven Internetnutzung können langfristig unterschiedliche gesundheitliche Folgen auftreten.

Achtung: Internetsucht ist bisher keine anerkannte Krankheit.

Jedoch können Unruhe, Aggressivität, Nervosität, Niedergeschlagenheit, Schlafprobleme, Energielosigkeit oder Konzentrationsproblemebei einer exzessiven Internetnutzung auftreten. Auch Bewegungsmangel und eine einseitige Körperhaltung wirken sich langfristig negativ auf die Gesundheit aus. Häufig führt Internetsucht zudem zu Konflikten in sozialen Beziehungen und lässt sich dauerhaft nicht in Einklang mit Beruf oder Schule bringen.

Wenn du eine exzessive Mediennutzung nicht selbstständig regulieren kannst, solltest du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, um deine eigene Gesundheit zu schützen.

Fokus Internetsucht

Internetsucht ist keine anerkannte Krankheit. Dennoch kann es problematisches Verhalten im Umgang mit digitalen Geräten, Spielen bzw. dem Internet geben. Dann spricht man umgangssprachlich von Sucht oder Abhängigkeit, in der Fachsprache auch von "exzessiver Nutzung". Weil es sich nicht um eine anerkannte Krankheit handelt, gibt es auch keine festgeschriebenen Anzeichen für eine Internet- bzw. Mediensucht. Trotzdem gibt es Indikatoren, die - wenn sie zusammen und gehäuft auftreten - darauf schließen lassen, dass jemand Hilfe braucht. Dazu gehören z.B. Kontrollverlust, Entzugserscheinungen oder das Vernachlässigen sozialer Kontakte.

Weitere Links

Über die folgenden Internetseiten findest du passende Hilfsangebote in der Nähe:

www.erstehilfe-internetsucht.de

www.medienwissen-mv.de

www.medienanstalt-nrw.de

www.klicksafe.de

klicksafe Checkliste „Besteht bei meinem Kind die Gefahr einer digitalen Abhängigkeit?“: www.klicksafe.de/service/aktuelles/checklisten/

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