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Wenn sich Nacktbilder von einer Person unkontrolliert verbreiten, kann dies zu (Cyber-)Mobbing führen. Es ist wichtig, der betroffenen Person dann unterstützend zur Seite zu stehen.

Wenn Nacktbilder unfreiwillig verbreitet werden, ist das vor allem für Betroffene sehr belastend. Je nach Persönlichkeit der betroffenen Person gibt es unterschiedliche Wege, diese bestmöglich zu unterstützen. Deswegen ist es sinnvoll, sie zu fragen: „Wie kann ich dich gerade unterstützen? Welche Hilfe benötigst du?“

So ist es möglich, dass sie sich einfach nur wünscht, dass du für sie oder für ihn da bist oder gegen gemeine Sprüche anderer Menschen verteidigst. Es kann aber auch sein, dass die oder der Betroffene nicht weiß, wie sie oder er sich gegen die Verbreitung wehren kann. Dann kannst du mit hilfreichen Tipps helfen und beispielsweise anbieten, gemeinsam zur Polizei zu gehen oder eine Vertrauensperson oder Beratungseinrichtung aufzusuchen.

Wenn du die betroffene Person nicht so gut kennst oder dich nicht traust, sie oder ihn direkt anzusprechen, dann kannst du trotzdem helfen. Sag deinen Freundinnen und Freunden oder aber den Leuten, die über die Person lästern, deine ehrliche Meinung. Stelle klar, dass das Verschicken intimer Fotos gegen den Willen der abgebildeten Person nicht nur voll daneben, sondern auch rechtlich nicht okay und sogar strafbar ist. Wenn die Bilder auch in Social-Media-Kanälen veröffentlicht werden, kannst du die Inhaber der Accounts zur Löschung auffordern oder sie bei der Plattform melden.

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