Frage:Antwort:

Biete deinem Kind die Möglichkeit, dass ihr gemeinsam den digitalen Raum erkundet. Stellt gemeinsam Regeln auf und bleibt miteinander im Gespräch. Daran anknüpfend, kannst du auch die Kinder- und Jugendschutzeinstellungen der verwendeten Geräte nutzen.

Du kannst dein Kind im Rahmen deiner Medienerziehung begleiten. Erkundet gemeinsam die Möglichkeiten des Internets oder schaut euch zusammen die Anwendungen an, die auf großes Interesse bei deinem Kind stoßen.

Auf Grundlage der gemeinsamen Erkundungstour bleibt ihr im Gespräch – und gerade dieser Austausch ist wichtig, damit du den Überblick über die Interessen und Gewohnheiten deines Kindes im digitalen Raum behältst und dein Kind dabei begleiten kannst. Außerdem zeigst du damit deinem Kind, dass es sich auch bei problematischen Situationen an dich wendenkann, um gemeinsam nach geeigneten Lösungen zu suchen.

Du zeigst deinem Kind, dass es sich auch bei problematischen Situationen an dich wenden kann, um gemeinsam nach geeigneten Lösungen zu suchen.

Zusätzlich kannst du auch die verwendeten Geräte kindersicher einrichten, zum Beispiel mittels der verfügbaren Kinder- und Jugendschutzeinstellungen. Passende Einstellungen für dein Gerät findest du unten in der Linkliste.

Diese solltest du aber eher als Ergänzung hinzuziehen, da sie keine hundertprozentige Sicherheit bieten und deine Medienerziehung somit nicht ersetzen können. Stellt gemeinsam ein paar Regeln auf, an denen ihr euch orientierenkönnt. Dabei kann ein Mediennutzungsvertrag helfen.

Was ist ein Mediennutzungsvertrag?

Ein Mediennutzungsvertrag regelt die Nutzung digitaler Geräte und Medien zwischen Kindern und ihren Eltern. Diese Regeln sollten sich nach deinem Kind richten, abhängig davon, wie sicher und verantwortungsvoll dein Kind im Umgang mit solchen Medien und Geräten ist. Aber auch persönliche Nutzungsgewohnheiten und Hobbys können eine Rolle spielen. Auch kann es sinnvoll sein, keine Smartphone- sondern eher Bildschirmzeiten festzulegen – womit andere digitale Geräte einbezogen werden. Auf www.mediennutzungsvertrag.de könnt ihr direkt mit dem Anfertigen eines Vertrags anfangen.

Spiele und Filme:

Digitale Medien sind nicht nur nützlich, sondern auch unterhaltsam. Damit dein Kind etwas davon hat und nicht möglichen gefährlichen Inhalten ausgesetzt ist, gibt es hierfür eine Orientierungshilfe – nämlich die geprüften Einschätzungen der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) bei Spielen und der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) bei Filmen. Die Bewertungen der USK und FSK können dabei helfen, Spiele, Apps, Filme und Serien zu finden, die für dein Kind altersgerecht und entsprechend sicher sind.

Da diese Angaben nur den allgemeinen Jugendschutz betrachten, solltest du dir selbst ein Bild von der jeweiligen App oder dem jeweiligen Film machen und darauf achten, ob dein Kind mit den Inhalten umgehen kann.

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