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Die Strategie „Radio in NRW 2022“ der Landesregierung NRW ist ein Gesamtpaket an Maßnahmen mit dem Ziel, eine vielfältige und wirtschaftlich zukunftsfähige Audio-Landschaft zu fördern. Einzelne Maßnahmen davon werden von der LfM NRW umgesetzt.

Die Landesanstalt für Medien NRW setzt sich auch im Audio-Sektor für vielfältige Angebote in Nordrhein-Westfalen ein. Dabei liegt der Blick besonders auf dem Lokaljournalismus.

Die Strategie „Radio in NRW 2022“ der Landesregierung NRW will sicherstellen, dass Hörerinnen und Hörer in Nordrhein-Westfalen auch im digitalen Zeitalter ein vielfältiges Radioprogramm mit starkem Lokalfunk empfangen können, der auch wirtschaftlich zukunftsfähig ist.

Teile der Gesamtstrategie werden von der LfM NRW umgesetzt.

Zur Gesamtstrategie „Radio in NRW 2022“ gehören folgende Module:

  • Förderung von Innovationen im Audio-Bereich (wird von der LfM NRW umgesetzt)
  • Strengere Vergabekriterien für eine neu zu vergebende zweite landesweite UKW-Kette, um Vielfalt und Zukunftsfähigkeit des Lokalfunks zu sichern. (Die Ausschreibung wird von der LfM NRW umgesetzt.)
  • Auch die Ausschreibung von DAB+-Kapazitäten wird gemäß ihrem gesetzlichen Auftrag von der LfM NRW umgesetzt.
  • Das gewachsene Zwei-Säulen-Modell bleibt erhalten, die dort verankerte redaktionelle Unabhängigkeit der Lokalsender und ihre Verwurzelung vor Ort bleiben unberührt. Wenn im Einzelfall kein anderer Gesellschafter gefunden werden kann, erhalten die Verlage die Möglichkeit, alle Kapital- und Stimmrechtsanteile an einer Betriebsgesellschaft zu übernehmen. Damit kann die Funktionsfähigkeit des Systems auch in wirtschaftlich schwächeren Lokalfunkgebieten gesichert werden.
  • Aufgrund wissenschaftlicher Analysen plant die Landesregierung, die erste Stufe der Werbereduzierung beizubehalten und auf die zweite Stufe der Reduzierung zu verzichten.

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