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Intime Inhalte wie Fotos oder Videos von dir selbst solltest du nur dann verschicken, wenn du dich wirklich damit wohlfühlst. Außerdem solltest du auch sicher sein, dass die Empfängerin oder der Empfänger vertrauenswürdig ist.

Sexting kann Spaß machen und für alle Beteiligten eine positive Erfahrung sein. Allerdings besteht bei Sexting immer auch das Risiko, dass die Inhalte in falsche Hände gelangen und zum Beispiel in Social-Media-Kanälen veröffentlicht werden. Damit Sexting für dich eine angenehme Erfahrung sein kann, musst du dich dabei wohlfühlen. Wenn dich jemand zu intimen Aufnahmen von dir drängt, ist das kein gutes Zeichen.

Statt dem Wunsch der Person nachzukommen, solltest du eher auf dein Gefühl hören. Lass dich zu nichts überreden, womit du dich nicht wohl- oder nicht sicher fühlst. Du kannst dann zum Beispiel ein klares Nein aussprechen oder die Person in deinem Account blockieren.

Sollte dich jemand zu den Bildern drängen und dir mit unangenehmen Konsequenzen drohen, kannst du dir Hilfe bei einer Vertrauensperson oder in schlimmen Fällen (Erpressung oder Nötigung) bei der Polizei holen.

Außerdem kann es hilfreich sein, mit Freunden über die Situation zu sprechen. So fühlst du dich weniger allein und kannst dir vielleicht sogar Tipps und Unterstützung holen. Du kannst dir auch online Hilfe suchen. Zum Beispiel bei der Nummer gegen Kummer oder beim Hilfetelefon Sexueller Missbrauch.

Bist du selbst betroffen?

Dann steht dir das ZEBRA-Team zur Seite. Du kannst deine Frage einfach und anonym in das Fragefeld auf der ZEBRA-Startseite eingeben. Wenn du in einer akuten Notlage steckst, wende dich an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder an die Polizei unter 110.

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