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Cybergrooming kann überall im Internet stattfinden, wo Täterinnen und Täter Kinder kontaktieren können.

Immer wieder gab es in der Vergangenheit Skandale, in denen ein Spiel, ein Chatraum oder ein soziales Netzwerk wegen sexueller Belästigung von jungen Nutzerinnen und Nutzern in der Kritik stand. Meist reagieren diese Netzwerke auf die schlechte PR endlich mit besseren Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche. Dennoch finden Täterinnen und Täter Wege, dort oder in anderen Chaträumen Kinder zu kontaktieren.

Täterinnen und Täter bevorzugen soziale Netzwerke und Messenger, die sich an alle Altersgruppen oder speziell an junge Nutzerinnen und Nutzer richten und gut durchsuchen lassen. So können sie schnell Kinder ausfindig machen. Auch Angebote für Kontaktaufbau oder Flirt werden gerne von ihnen zweckentfremdet. Außerdem bevorzugen Täterinnen und Täter Plattformen, in denen Anbieter nicht oder nur unzureichend moderieren, sie also nicht gemeldet werden können (oder das keine oder kaum Konsequenzen nach sich zieht). Daher möchten sie in der Regel gern schnell von einer größeren Plattform in einen privaten Messenger wechseln. In diesem kann das potentielle Opfer den Täter zwar noch immer blockieren, aber es gibt keine oder nur eine sehr rudimentäre Melden-Funktion.

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