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Allgemeine Geschäftsbedingungen können aufgrund der Länge oder komplizierter Formulierungen zunächst abschreckend wirken. Dennoch sollten Käuferinnen und Käufer diese zumindest auf wichtige Hinweise überfliegen. So wissen sie vorab, welche Rechte und Pflichten bei ihrem Online-Kauf gelten.

AGB ist die Abkürzung für Allgemeine Geschäftsbedingungen. Sie sind die vorformulierten Vertragsbedingungen, die von einem Online-Shop an dich als Nutzerin oder Nutzer gestellt werden. Bei Online-Shops sind dabei unter anderem die Bedingungen von Rücksendungen und Rückerstattungen (Artikelrückgabe, Widerrufsrecht, Haftung) ausformuliert.

Erst wenn du als Käuferin oder Käufer dich mit der Geltung dieser Vertragsbedingungen, auf die dich der Online-Shop vorab hinweisen muss, einverstanden erklärst, gelten diese für dich. In der Regel musst du irgendwann vor deinem ersten Kaufabschluss einen Haken setzen, mit dem du dein Einverständnis mit den Geschäftsbedingungen erklärst. Das passiert entweder bei der Registrierung im Shop oder während der Abwicklung deines ersten Kaufes. An dieser Stelle findest du auch einen Link zu den Bedingungen, die du dir dann durchlesen kannst. Wirken einzelne Formulierungen unklar oder unverständlich, machen die AGB allgemein keinen seriösen Eindruck oder fehlen sie im Online-Shop komplett, sollte vorerst kein Kauf getätigt werden. Dann kann es sich nämlich um einen betrügerischen Online-Shop handeln. Weitere Informationen zu den Rechten beim Online-Einkauf findest du in solchen Fällen bei den Verbraucherzentralen.

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