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Auch wenn Kinder und Jugendliche technisch fit sind, bedeutet dies nicht, dass sie sich in Themen wie Datenschutz oder Privatsphäre immer perfekt auskennen. Hier können Sie Ihre Kinder im Medienumgang begleiten und sich als Ansprechpartner bei Problemen anbieten.

Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist heute digital geprägt. Dadurch fällt es ihnen vielfach leichter, digitale Medien zu bedienen.

Jedoch verstehen sie dabei nicht automatisch besser, welche Risiken und Probleme damit einhergehen können. Insbesondere bei der kritischen Nutzung (beispielsweise hinsichtlich Datenschutz) und in rechtlichen Bereichen (zum Beispiel bei den Persönlichkeitsrechten) sind sie nicht zwingend besser informiert.

Daher sollten Sie mit Ihrem Kind trotzdem über mögliche Risiken bei der Mediennutzung sprechen und gemeinsam überlegen, welche Apps und Plattformen entsprechend dem Alter und der Entwicklung Ihres Kindes genutzt werden. Rund um Medien im Alltag können Sie mit Ihrem Kind auch einen Mediennutzungsvertrag abschließen.

Wichtig ist auch, dass Sie als Eltern Ihre Kinder bei der Nutzung digitaler Medien begleiten und helfen, wenn es Fragen zur Mediennutzung oder Probleme in der digitalen Welt gibt. Bei Gesprächen mit Kindern und Jugendlichen ist es sinnvoll, dass Erwachsene das Wissen von Kindern und Jugendlichen in diesem Bereich anerkennen und bewusst darauf zurückgreifen, damit diese sich ernst genommen fühlen. So fallen auch offene Diskussionen vielfach leichter und beide Seiten können voneinander lernen.

Sie können Ihr Kind auch zusätzlich mit technischen Hilfsmitteln unterstützen. Gerade bei jüngeren Kindern bietet es sich an, auf den ersten Geräten Kinder- und Jugendschutzfunktionen einzurichten.

Weitere hilfreiche Links unter:
www.mediennutzungsvertrag.de
www.medien-kindersicher.de

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