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In öffentlichen WLANs besteht die Gefahr, dass unbemerkt Daten durch Fremde mitgeschnitten werden. Mit technischen Schutzmaßnahmen, wie VPN-Diensten, und Verhaltensregeln kann man sich davor schützen.

Im Gegensatz zu privaten oder Firmennetzwerken sind öffentliche WLANs, die über Hotspots genutzt werden können, nicht immer mit einer Verschlüsselung versehen. Das bedeutet, dass Fremde, die ebenfalls den Hotspot nutzen, möglicherweise unbemerkt Datenströme innerhalb des WLANs auslesen und dabei Zugriff auf sensible Informationen erhalten können. Greifen Geschäftsreisende auf ihr Firmennetzwerk zu oder verschicken Personen E-Mails mit sensiblen Inhalten, kann das problematisch werden. Wer bei der Nutzung von öffentlichen Hotspots darauf achtet, keine sensiblen Informationen zu versenden, kann den meisten potentiellen Problemen schon entgehen.

Technischen Schutz bieten zudem sogenannte VPN-Dienste (Virtual Private Network). Der VPN-Dienst stellt eine Datenverbindung durch einen sogenannten digitalen Tunnel her und sichert die Verbindung damit vor Zugriffen von außen ab – auch in öffentlichen WLANs. Für Geschäftsreisende kann das sinnvoll sein, wenn sie eine sichere Datenverbindung zu ihrem Unternehmensnetzwerk herstellen wollen, sich aber beispielsweise mit ihrem Laptop in einem ungesicherten WLAN an einem Flughafen befinden. Durch den VPN-Tunnel wird verhindert, dass Angreifer möglicherweise sensible Daten unbemerkt abgreifen. Eingerichtet wird der VPN-Dienst in einem solchen Fall meistens vom Systemadministrator des Unternehmens.

Auch Privatpersonen können (meist kostenpflichtige) VPN-Dienste online erwerben und auf ihren Geräten installieren, um ihre Internetverbindung in öffentlichen WLANs zu sichern.

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